Die Bodenplatte ist fertig

Januar19

Wieder ein Meinlenstein abgehakt, die Bodenplatte ist gegossen!
Aber der Reihe nach, wie gewohnt. :-D

Sonntag

Das Wetter ist recht gut, und ich fahre am frühen Nachmittag nochmal zur Baustelle um die Folie wieder aufzudecken; so kann nochmal Luft und Sonne dran. Am späten Nachmittag decke ich den Schotter wieder schön zu.

Montag

Ich telefoniere mit unserem Tiefbauer; leider hatte unsere Abdeck-Aktion nicht den gewünschten Effekt, so dass er wieder 20 Zentimeter abkratzen muss, und im Steinbruch den Schotter gegen neues Material eintauscht. Schnell wieder verbauen und verdichten, denn für 16 Uhr stehen die neuen Lastplattenversuche an. Gottseidank klappt alles, die Werte sind in Ordnung.


Auch telefoniere ich mit FingerHaus; leider ist es schon zu spät noch irgendwelche Änderungen am Haus zu machen. Dachte ich mir schon.

Dienstag

Der Tiefbauer bringt den Split auf. Gerade rechtzeitig, bevor der Vermesser kommt, und die Feinabsteckung vornimmt. Alles Zeichen stehen auf „Go“.

Am Dienstag erreicht mich auch ein Anruf von der Dame, die unsere Ausführungspläne gezeichnet hat. FingerHaus ist an der Elementierung, und es wurde festgestellt, dass wir noch eine Änderung an der Badezimmertür vornehmen müssen. Und sofort macht es Klick, denn wir hatten die gleiche Frage schon auf der Seite der Ankleide. Wir haben oben wie unten Türen in 90 Zentimeter breite, und dadurch passt der statische Türsturz nicht mehr unter die Dachschräge. Dieser statische Innentür-Sturz fängt die Lasten aus der Mittelpfette ab. Nun gibt es die Möglichkeit die Tür nach innen zu verschieben, oder nach außen öffnen zu lassen. Beides nicht toll; nach außen öffnen wollen wir nicht, und wenn wir verschieben verlieren wir Platz an der Wand. Mein Vorschlag ist nun die Tür nur wenig zu verschieben, und dafür auf eine 77er Tür zu gehen. Frau M. schickt uns die drei Varianten per E-Mail zu, und ich verspreche mit am darauffolgenden Tag mit unserer Entscheidung zu melden.

badtuervarianten

Mittwoch

Der Tag, an dem MB-Keller anrückt. Gegen acht Uhr bin ich an der Baustelle, und sorge für den Baustrom. Leider haben wir den Anschluss dann doch etwas spät bestellt, so dass kein eigener Baustrom zur Verfügung steht. Unsere zukünftigen Nachbarn Dani und Tom bzw Danis Vater ist so nett und lässt uns Strom aus deren Haus abzapfen, und ich muss lediglich eine Verlängerung zu unserem Grundstück legen. Dann schaue ich dem Treiben zu. Das erste was ich anfinde ist der Armierungsstahl, der schon am Vorabend geliefert wurde. Als nächstes kommt ein LKW und bringt einen Minibagger und eine Rüttelplatte. Und dann kommen auch die Arbeiter von MB-Effizienzkeller. Wir begrüßen uns, und praktischerweise kommt auch gleich unser Tiefbauer vorbei, und so kann er die Kellerbauer auch einweisen. Wie tief und bis wohin die Rohre liegen, was wo liegt, eine kurze Einweisung eben. Dann muss ich aber auch schon wieder zur Arbeit.

Auf dem Weg dorthin rufe ich kurz bei Frau M. an, und bestätige ihr auch per E-Mail dass wir die 77er-Türenvariante bevorzugen. Die neuen Ausführungspläne werden uns am nächsten Tag per E-Mail zugeschickt. Problem pragmatisch gelöst, perfekt über die Bühne gegangen, toll.

Am Abend schaue ich wieder am Grundstück vorbei, hier ein paar Bilder vom Stand am ersten Tag.

Donnerstag

Am Donnerstag mache ich mich früh auf den Weg zur Arbeit (Gleitzeit sei dank), damit ich eine längere Mittagspause machen kann. Um ein Uhr ist der Beton bestellt, sagte mir unser Sachbearbeiter bei MB-Keller. Und wirklich, als ich kurz vor eins am Grundstück ankomme stehen Betonmischer und Betonpumpe schon parat, der Arm der Pumpe wird gerade in Stellung gebracht. Noch schnell die Gummistiefel an, und schon fließt der erste Beton. Am zweiten Tag ist wohl noch ein Kollege zu Hilfe gekommen; zu dritt gehen sie an die Arbeit. Der Erste führt den Schlauch in Bahnen über die eingeschalte Fläche, der zweite hat verteilt ihn gleichmäßig und kontrolliert gleichzeitig die Höhe, und der Dritte geht mit einem Innenrüttler in den Beton um ihn zu verdichten, und um eingeschlossene Luft entweichen zu lassen. Noch ein paar Fotos, und ich muss wieder zur Arbeit.

Am Nachmittag rufe ich nochmal bei MB-Keller an, um nach einer „Pflegeanleitung“ zu fragen. Wir müssen nichts besonderes tun, das Wetter spielt mit, und morgen können wir die Betonplatte schon begehen. MB Keller kommt dann halt nur nochmal um die Platte auszuschalen.

Auch schreibe ich kurz mit unserem FingerHaus Sachbearbeiter, und er teilt mir folgende Details mit:

  • Montagetermin ist immer noch KW9
  • Montagetage sind nicht immer montags. Wusste ich nicht, ist aber auch nicht unwichtig zu wissen, ich möchte mir gerne für die Stellwoche Urlaub nehmen
  • Die Estrichhöhen können angepasst werden, was auch wichtig ist wegen den verschiedenen Höhen unserer Bodenbeläge. Super!
  • Telekom müssen wir beantragen. Scheinbar wird das Kabel für die Telekom auch vom Stromversorger direkt mitgezogen.

Freitag

Ich habe heute Morgen frei, und fahre mit unserer Tochter zur Baustelle um zu sehen, ob wir wirklich schon auf dem Beton laufen können. Zu unserem Erstaunen sind die Jungs von MB-Keller immer noch da, und sind schon am Ausschalen. So schnell geht das! Wir dachten, sie seien schon weg, und so können wir doch noch ein bescheidenes Trinkgeld geben. Ich hab‘ mir das mal überlegt; die Jungs haben vielleicht den undankbarsten Job, zumindest bei unserem Bauprojekt. Der Architekt wird fürstlich bewirtet, die Innenausbauer auch, sind im Trocknen, nur die Kellerbauer müssen in Regen und Kälte schuften. Wir bedanken uns, und ich freue mich, dass unsere Tochter ihre Scheu für einen Moment über Bord wirft, und das Geld selbst zu den Männern bringt. Die Bodenplatte ist fertig!

Samstag

Ich muss arbeiten.

Sonntag

Wir fahren nochmal zur Baustelle, um ein bisschen aufzuräumen, Bauholz auf einen Haufen zu legen, die Folie zusammenzufalten, und das Baustellenschild nochmal zu versetzen. Hier ein paar Bilder.

Was jetzt kommt

Wir haben uns mal eine To-Do Liste, damit nix hinten runter fällt:

  • Netzwerk – da muss ich mich noch ein wenig schlau(er) machen, und dann das Material bestellen
  • Carport – diese Woche werde ich noch ein bis zwei Zimmereien anschreiben
  • Türen – die müssen wir auch noch aussuchen und bestellen
  • Bodenbeläge – jetzt wissen wir, dass das mit den Estrichhöhen geht, und können uns um die Bestellung kümmern
  • Küche – Termin ist gemacht. Also bestellt ist sie ja schon, vielleicht haben wir aber noch den einen oder anderen Änderungswunsch.
  • Rauspund – wir haben nun die ungefähre Fläche des Spitzbodens, also können wir den Rauspund auch organisieren
  • Mülleimer – joah, das können wir noch später sehen

Nun herrscht also erstmal Ruhe vor dem Sturm. Aber ich werde versuchen doch auch den einen oder anderen Post zu schreiben.

Montag wird der Baustrom angeschlossen.


Posted 19. Januar 2015 by Andy in category Allgemein

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