Der Grundstein ist gelegt!

Januar10

In dieser Woche ist einiges passiert, und nächste Woche soll die Bodenplatte. Wenn denn am Montag noch alles klappt. Aber der Reihe nach.

Am Dienstag habe ich kurz bei FingerHaus angerufen wegen den Änderungen, die wir noch gerne gemacht hätten. Nur war zu diesem Zeitpunkt nichts zu machen; die Dame aus der Bemusterung ist noch bis Montag im Urlaub, und auch andere Personen, die sich wohl darum kümmern müssen. Nun liegt unsere Anfrage dann doch noch eine Woche, und ich hoffe wir kriegen Montag Neuigkeiten.
Diese Woche ging es dann nochmal zur Sache; am Dienstag hatten wir ein Baustellengespräch mit der Baufirma die eine Stützmauer setzt, und dem Tiefbauer. Gemeinsam haben wir die genaue Position und Abmessungen der Mauer festgelegt. Wir werden ca. 120 cm zwischen Haus und Mauer haben, was an der Stelle reicht, und an der Grundstücksgrenze halten wir etwa 65 cm Abstand, um eventuell noch eine Treppe dorthin zu bauen. Bis Dienstag hatten wir noch Minusgrade, ab dann ging’s mit den Temperaturen bergauf, so dass die Mauer am Donnerstag gestellt werden, und am Freitag mit Beton verfüllt werden konnte.

Glücklicherweise war ich am Donnerstag während meiner Mittagspause genau zum richtigen Moment am Grundstück, und konnte so die „Grundsteinlegung“ miterleben.

Diese Mittagspause habe ich dann auch genutzt um bei der Verbandsgemeinde ein Standrohr zu besorgen. Die VG macht keine Bauwasseranschlüsse mehr, sondern das wird alles über Standrohre für die Straßenhydranten gemacht. Der Bauherr kann sich ohne Kaution ein solches Rohr ausleihen, und bezahlt nach verbrauchtem Kubikmeter. Die Miete des Standrohrs kommt auch noch dazu, 1-5 Tage kosten 20 €, jeder weitere Tag 1 €. Gute Lösung, wie wir finden!

Standrohr

Zur gleichen Zeit war auch der Zoll im Baugebiet, wenn auch nicht auf unserer Baustelle…

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Der Erdbauer ist auch gut voran gekommen, und konnte am Freitag die Schotterschicht fertigstellen. So weit, so gut, und dennoch.

Am Freitag wurden auch die Lastplatten-Druckversuche gemacht, und die Ergebnisse waren alles andere als gut. Der eingebaute Schotter war dann wohl doch noch zu feucht sagte uns unser Erdbauer. Der Steinbruch hat ihm gelagertes Material gegeben, da erst am Montag wieder mit dem Brechen angefangen wird. Und wenn das Material im Freien gelegen hat, dann ist es klar dass es durch Regen und Schnee feucht wird. Der Erdbauer hat vorgeschlagen, das Grundstück oder zumindest die Schotterschicht mit einer Folie abzudecken, damit sie am Wochenende noch trocknen kann, um am Montag dann bessere Ergebnisse zu haben. Denn verdichtet ist alles so wie es sein soll… So bin ich denn am Freitag nachmittag etwas früher von der Arbeit losgefahren, und habe mir bei unserer Raiffeisen-Filiale eine Rolle Silofolie besorgt. 208 € für eine 35 mal 10 Meter Folie, puh. Eine vorherige Eil-Rundmail an alle Bauherren des Baugebiets hat leider keinen Erfolg gebracht; ich hatte mir erhofft, dass jemand noch Folie über hätte, und so mussten wir in den sauren Apfel beißen. Mit der Folie bin ich dann schleunigst zum Grundstück gefahren, unser Erdbauer hat unterdes ein paar Holzdielen und Steinblöcke auf seinen Transporter gepackt, und gemeinsam haben wir das Grundstück am Freitag abend um halb sechs noch abgedeckt. Nun hoffen wir, dass das was nützt. Am Montag hat der Erdbauer nochmal Lokaltermin mit einem Verantwortlichen aus dem Steinbruch, um dann das Grundstück nochmal zu begutachten. Sollten Zweifel bestehen, dann werden nochmal 20 Zentimeter abgekratzt und durch neues Material ausgetauscht. Montag um vier werden dann nochmal Lastplattenversuche gemacht. So oder so sollte es dann aber klappen. Dienstag kommt der Vermesser für die Feinabsteckung, Mittwoch soll MB-Keller anrücken. MB-Keller sind übrigens genauso reaktiv wie FingerHaus selbst; die ganze Woche war ich mit dem Sachbearbeiter von MB-Keller in Verbindung, habe ihm per E-Mail Foto-Updates geschickt, und wir haben fast jeden Tag gesprochen. Super. So hoffen wir also, dass alles klappt. Aber toll ist es schon auf der Schotterschicht zu stehen, und sich schon eine erste Vorstellung des Hauses zu machen…

Dieses war das erste Leid, und das zweite folgt sogleich

Die Mauer steht. Und schön sieht sie aus, zumindest im Dunkeln. Der Stellplatz für den Wohnwagen ist auch schon geschottert, dieser Bereich ist soweit eigentlich schon als Provisorium fertig. Etwas enttäuscht war ich allerdings als ich heute die Mauer gesehen habe. Das Prinzip der Mauer oder auch ähnliche Mauern habe ich schon einige Male gesehen, und finde es sehr ansprechend. Die Steine werden gesetzt, mit Beton verfüllt, und gut ist. Verputzen muss man nicht. Nur haben recht viele Steine einige Macken, ausgebrochene Ecken, so dass das Hochwertige eigentlich schon wieder Minderwertig aussieht. Ich muss nun noch herausfinden ob ich zu pingelig bin, und werde dafür noch einen separaten Post im FingerHaus-Forum erstellen, um die Meinung der anderen Forumsusern zu hören. Mich stört es schon. Allerdings frage ich mich manchmal ob ich bei solchen Dingen nicht an einer sehr schwachen Form von OCD (Zwangsstörung) leide. ;-) Ich möchte sowas eigentlich immer perfekt haben, denn wir zahlen halt auch Geld dafür…

Hier mal ein paar Bilder, mit den Macken, und den Stellen an denen Macken zu sehen sind.

Mal sehen. Soweit für diese Woche, nächste Woche wird nochmal spannender…

Noch ein paar weitere Bilder vom Grundstück und den Arbeiten.


Posted 10. Januar 2015 by Andy in category Allgemein

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