Unser Wunschzettel

Dezember23

Geneigte Leserschaft,

einmal werden wir noch wach… Wir wünschen euch schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest, und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Dieses wird für uns spannend anfangen, denn jetzt geht alles Schlag auf Schlag.

stromkastenHeute habe ich noch mit einer Elektro-Firma telefoniert, zwecks Anschluss des Baustromzählerkastens. Und zwar läuft das wohl so ab, dass der Versorger „Westnetz“ gleichzeitig mit der Elektrofirma rauskommt, und eine Hausanschlusssäule installiert. Daran kommt dann der Baustromverteiler. Dieser bleibt dann so lange draussen stehen, bis der Rohbau steht. Bei uns also recht schnell. :-) Irgendwann kann er dann nach innen geholt werden, und drinnen aufgestellt werden. Vielleicht geht die Elektroinstallation aber so schnell von statten dass er gar nicht mehr nach innen gesetzt werden muss, sondern die Anlage irgendwann direkt an das Stromnetz angeschlossen werden kann. Das wäre natürlich optimal, denn das würde dann keine zusätzlichen Kosten verursachen. Die Anschlussäule sowie der Baustromzähler können übrigens direkt beim Versorger gemietet werden. Demnach: Baustrom – check!

Dann zum Titel dieses Posts; wir hätten dann doch noch einen Wunschzettel an das Christkind… Einerseits haben uns wir uns das Küchenfenster mit Zollstock und unserer jetzigen Küche (auch in 92er Höhe) dargestellt, und festgestellt, dass meine Frau gerade eben so rauskucken kann. Das 75er Fenster ist demnach doch etwas schmal. Und wenn das Christkind das noch irgendwie einrichten könnte, dass wir das Fenster noch auf eine 85er Höhe vergrößern könnten…

Das wäre super, denn dann könnten wir in einem Zug auch (vielleicht) noch das Lichtband im Kinderzimmer auf doppelte Breite vergößern. Gut, das müssten wir dann vielleicht unterteilen, und es käme eine Rolladenschiene samt zweitem Rolladenmotor hinzu… Aber es würde doch besser aussehen.

Morgen machen wir unseren Wunschzettel dann mal fertig, oder telefonieren ihn direkt mal zu Fingerhaus durch. Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät, und es lässt sich irgendwie einrichten.

Nun denn. Frohes Fest, liebe Leser, und bleibt uns gewogen.

weihnachten

Doch noch in diesem Jahr!

Dezember22

Am Mittwoch rief mich der Erdbauer an. Er würde gerne anfangen. Und ob er anfangen darf!

Das war aber nicht der einzige Anruf der mich erreichte.

Am Dienstag hatte aber sich auch unser Architekt gemeldet. FingerHaus ist momentan mit unseren Ausführungsplänen beschäftigt, und der Sachbearbeiter hat sich gefragt ob das Haus nicht etwas hoch stünde, zumindest an einer Ecke des Hauses. Das hat unserem Architekten dann keine Ruhe gelassen, so dass er mich anrief, und fragte ob er nicht nochmal am Grundstück vorbeischauen könne. Er sei sowieso in der Gegend, und könne auf dem Rückweg eine Nacht dranhängen, um dann am Donnerstag bei uns zu sein.

Der dritte Anruf am gleichen Tag kam vom Bauleiter von MB Effizienzkeller. Er wollte wissen ob ich denn schon etwas vom Erbauer gehört habe. Ich konnte ihm also berichten was alles ansteht, und dass es ganz gut aussieht.

Die Sache mit dem Erdaushub, da war ich ja schon etwas unruhig. Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür, unsere Bodenplatte kommt aber schon am 14. Januar. Der Erdbauer hatte mir zwar schon gesagt dass der Steinbruch in unserer Gegend auch zwischen den Feiertagen offen ist, und er kein Problem sieht, aber keiner kann mir sagen wie bis dann das Wetter wird. Dazu war er auch noch auf anderen Baustellen am Baggern, aber nun hat er wohl etwas Luft, und kann anfangen.

Also kam Donnerstag der Architekt. Er hat sich also die Höhen auf den amtlichen Plänen angeschaut, selbst nochmal die Höhen an den Bezugspunkten genommen, und nochmal gerechnet. Das ist ja für mich eine komplizierte Angelegenheit, mit den Höhen, und allem. Irgendwie muss ich mir das eine Zeitlang ansehen bevor ich alles verstehe. Das wäre gut bei einer Tasse Latte Macchiato im warmen Wohnzimmer. Aber auf der Baustelle bei Regen ist das wieder eine andere Sache. Nach einigem Überlegen, der Erdbauer kam noch dazu, beschlossen wir, die Höhe beizubehalten. Gut, wir sind an einer Ecke wirklich recht hoch, weil unser Grundstück zu zwei Seiten abfällt, aber lieber vorne Aufschütten als hinter dem Haus zu tief liegen. Außerdem liegen wir dann auf der Höhe von unseren Nachbarn auf der rechten Seite, links kommt eh‘ die Garage der Nachbarn dran. Also bleibt alles beim Alten.

Und der Erdbauer konnte mit der Arbeit anfangen. Los geht’s!

Und er hat schon gut Gas gegeben. Wir haben einen Deal mit einer Nachbarin, die ein an unseren Bauplatz angrenzendes Grundstück hat. Diese will sie in absehbarer Zeit erstmal nicht bebauen, und wir dürfen unsere überschüssige Erde dort lagern. Als Gegenleistung will sie gerade mal 2 Anhänger Mutterboden für ein anderes Grundstück haben. Gerne doch! Also hat der Erdbauer die obere Schicht schon mal abgetragen und zwischengelagert. Hinterm Haus können wir nun schon sehen wie hoch bzw. tief wir da kommen. Der Kanal ist auch schon gesetzt, und nächste Woche geht es noch etwas weiter. Wäre der Regen nicht… Der Erdbauer ist immer am Fluchen… Aber seht selbst, hier ein paar aktuelle Bilder des Geschehens.

Meine Holde meinte, ich könne nun auch mal unsere Ausführungspläne und Ansichten im Blog veröffentlichen. Bitte gerne!

 

Mittlerweile ist in unserem Baugebiet ja der Teufel los. An allen Enden wir gebaggert, aufgeschüttet, gebaut. Und die Firma, welche das Baugebiet schon seit Ende September erschlossen haben sollte, hat es nun geschafft die Straßen zu asphaltieren. Einige Fassungen der Schieberarmaturen und Hydranten waren schon verschoben oder gebrochen, und der Aufbau den es schon gab, sah ziemlich schlecht aus. Das ist nun aber auch behoben, und sogar einige Straßenlaternen stehen und leuchten schon. Das Teeren hat schon einen sehr großen Qualitätsgewinn ins Baugebiet gebracht. Auch hier ein paar Bilder.

Hoffen wir nun auf ein paar mehr oder weniger trockene Tage…