Das Planungsprotokoll kam prompt.

August21

Da wir momentan im Urlaub sind, nehme ich mir heute Abend mal etwas Zeit, um bei Gasleuchte und geheiztem Vorzelt mal ein paar Sätze zum Planungsprotokoll, und den ersten Skizzen zu schreiben. Aber erst, nachdem ich mich um die 35 Spamnachrichten gekümmert habe (vielleicht sollte ich die Kommentarfunktion deaktivieren. Habt ihr auch soviel Spam??).

Aber zum Thema. Recht zügig, um genau zu sein drei Tage später, lag das Planungsprotokoll zusammen mit den Skizzen für Grundrisse und Lageplan in der Post. Hier sind sie:

Herausgekommen ist also ein gespiegeltes Neo 311, mit einigen Anpassungen. Die Seitenansicht habe ich jetzt mal weggelassen.

Esszimmer: Wegen der Sonnenseite, die wir nicht, oder zumindest nur am Abend haben, war es klar, dass das Esszimmer nach hinten raus sollte.

Küche: diese musste demnach nach oben, um den Weg von der Küche in den Garten so kurz als möglich zu halten. Erst wollten wir den Blick aus der Küche zur Strasse haben, sind dann aber umgeschwenkt zum Blick in den Garten.

Gästezimmer: das kommt dann folglich vorne raus. Und die geplante Mini-Terrasse, die unsere Gäste haben sollten, steht dann eventuell zur Diskussion. Mal sehen, wie es später aussieht wenn das Haus steht. Aber eine Tür soll das Gästezimmer in jedem Fall bekommen. Für die Raucher in der Familie…

HWR: auch der muss nach vorne raus, leider werden wir dann die nicht sehr schönen Luftein- und Auslässe in der Fassade haben, aber das ist dann wohl so.

Zur Aussenanlage, links: ein Carport soll auf die linke Seite, da soll der Wohnwagen hin. Da dieser Stellplatz etwas tiefer sein wird als das gesamte Grundstück werden wir später nur den oberen Teil davon sehen, und das Carport halt. So richtig zufrieden sind wir mit der Lösung aber noch nicht.

Aussenanlage rechts: da kommt dann das Carport für ein Auto hin, ein zweites kann hinter dem Auto unter dem Carport stehen. Das wäre dann so wie bei unserer heutigen Wohnsituation auch.

Zum Dachgeschoss dann, hier haben wir uns zugegebenermassen ein wenig an den Plänen der Hausherren des Neo in Trier orientiert.

Badezimmer: Dusche und Bad wollen wir schon haben, vielleicht hauptsächlich wegen unserer Tochter. Für die ist Baden toll. Aber auch wir Erwachsene werden uns irgendwann im kalten Winter auf ein heisses Bad freuen können. Nur – wäre unsere Tochte nicht, hätten wir vielleicht auf die Badewanne verzichtet. So oft nutzt wir sie dann doch wieder nicht. Dafür freuen wir uns auf eine bodengleiche Dusche, oder zumindest eine Dusche mit einer niedrigen Duschtasse. Steht auch noch nicht ganz fest.

Kind 1 und Arbeiten, bzw irgendwann mal Kind 2: die Zimmer sind gleichgross, von einem Kinderzimmer haben wir die Ankleide abgezwackt.

Und das war’s im Grossen und ganzen schon für die Pläne.

Einen weiteren Tag später haben wir dann auch von unserem Kundenberater einen Preis vorliegen für die Kniestockerhöhung. Schon beim Planungsgespräch war klar dass wir unser Budget sprengen würden; sowohl wegen den Erdarbeiten und Aussenanlagen als auch wegen der unumgängliche Kniestockerhöhung. Und somit ergaben sich folgende Möglichkeiten:

– Eine Bauvoranfrage stellen. Könnte dauern. Der Zeitplan ist aber schon so ambitioniert genug.
– Einen Antrag auf Befreiung stellen. Brauchen wir aber schon wegen den 40 Zentimetern Höhe OK Fussboden zur Strasse. Das Bauamt hat schon signalisiert, dass es da Möglichkeiten der Befreiung gäbe. Im Gegenteil zur der unterschrittenen Traufhöhe; wenn das schief geht, dann fangen wir nochmal an mit Planung und Bauantrag. Wobei wir wieder bei dem ambitionierten Zeitplan wären.
– Nachfinanzieren, falls notwendig? Nein, keine Option. Schon gar nicht bereits jetzt.
– Carport vom Wohnwagen weglassen. Da kommen wir im nächsten Post noch zu.
– Die Aussenanlagen nur machen wenn nachher noch Geld übrig bleibt. Unschön.
– Kleiner planen.

Kleiner Planen ist definitiv eine Option. Und um dem nächsten Post schon vorzugreifen ist das auch der Weg den wir gehen werden. Vor einem halben Jahr, als der Werkvertrag noch nicht unterschrieben war, hatten wir schon mit dem 211er geplant, uns dann doch für das 311er entschieden. Kleiner planen.

Somit schickten wir das Planungsprotokoll erstmal noch nicht zurück, sondern baten um Zusenden der vermassten Pläne eines Neo 211. Und wie wir es bereits von Fingerhaus gewohnt sind, hatten wir diese ratzfatz als PDF vorliegen. Vor mir lagen, wieder einmal, einige Abende der Planung.