Noch einen Tausender drauf?

Januar31

Wir sind in unserer jetzigen Mietwohnung mit DSL von der Telekom versorgt, haben einen 50.000er Anschluss, und sind zufrieden damit.

In dem neuen zu erschliessenden Baugebiet stellt sich jetzt die Frage von Kabel. Unsere Gemeinde hat nicht die finanziellen Mittel sich um den Ausbau zu kümmern, sie verlegen lediglich ein Leerrohr. Und so fallen halt zusätzliche Kosten für uns ans:

„Die Gemeinde (…)ist aber nicht bereit und in der Lage, weitere anfallende Kosten, die von Kabel Deutschland gefordert werden, zu übernehmen. Ein Leitungsnetz von Kabel Deutschland wird es also nur geben, wenn Sie sich mit einem angemessen Betrag (von 500 € pro Hausanschluss) an den Kosten beteiligen. Die Kosten beinhalten, dass Ihnen eine komplette Ringleitung auf Ihr Grundstück gelegt würde. Hinzu kämen die Anschlussgebühren für den Anschluss im Haus selbst von 599,00 €.(…)“

Also wieder ein dicker Tausender mehr.

Mein kleiner Dialog in meinem Kopf geht ungefähr so:

– Vielleicht legen wir es einfach mal mit, geben das Geld aus, und dann haben wir’s.
– Nur müssen wir dann auch überlegen ob wir es gleich bei Einzug nutzen wollen. Oder gar nutzen müssen?
– Hmm… Die Kosten bei Kabel Deutschland für Internet, Telefon und Fernsehen sind in etwa genauso hoch wir bei der Telekom. Und dafür hast Du dann 100 mbit/s.
– Aber ob’s das die Extrakosten wert ist? Denn du machst ja dann nicht nur den Kabelanschluss, und sparst Dir die Kosten für den Telekomanschluss! Den musst Du ja eh machen.
– Naja, wegen den Kosten; wie wird sich denn die Geschwindigkeit der Telekom weiterentwickeln? Wenn ich bedenke, dass die Telekom bestimmt noch genug zu tun hat mit der Breitbandversorgung der ländlichen Gebiete, so können wir uns bestimmt schon über 50mbit/s freuen. Ob danach aber in absehbarer Zeit nochmal was passiert steht auch in den Sternen.
– Ach so… Und deswegen vielleicht gleich die Möglichkeit nutzen und auf Kabel umsteigen?

Hmm…

Noch eine Entscheidung für die „Zu-fällende-Entscheindungen-Liste“. :-)

Herr G. ruft uns an, ich rufe Herrn G. an

Januar28

Heute meldet sich unser Architekt, Herr G. Was für eine Freude, das ging ja wirklich schnell. Samstag hatten wir ja erst die Begrüßungspost von unserem Kundenberater im Briefkasten, und jetzt ruft schon der Architekt an. Wow.

Herr G. klingt sehr nett, erkundigt sich wie es denn momentan bei uns aussieht. Jetzt ist es ja so, dass das Grundstück bzw. das Baugebiet noch nicht erschlossen ist, und die Ausschreibung zur Erschließung demnächst vergeben wird. Dann kann der Ausbau je nach Witterungslage vielleicht im März starten, und vielleicht ist dann Ende August Baureife erlangt. Und dann finden wir heraus, dass es ja dann auch noch gar keinen Sinn macht, in nächster Zeit schon einen Termin zu machen, denn der Bauantrag kann ja dann eh erst kurz vor Baureife gestellt werden.

Ob das denn einen Einfluß hat auf den Stelltermin, möchte ich wissen. Das kann er mir nicht so direkt sagen, denn es ist Herr W., der sich um die Stelltermine kümmert. Ich könne ihn ja einfach mal fragen, Herr G. gibt mir die Nummer von Herrn W. (puh, anstrengend, die Sache mit den Abkürzungen… ;-)). Wir machen dennoch einen Termin für Anfang Juni aus; bis dahin sollte ja schon ein gewisser Fortschritt in der Erschließung zu sehen sein; auf jeden Fall brauchen wir bis dahin den Bebauungsplan (haben wir), einen Lageplan (haben wir noch nicht), und einen Kanalplan (auch nicht). Wir verabreden uns für 10 Uhr am Grundstück, er gibt mir noch seine Handynummer, und ich beende ein nettes Gespräch.

‚Rufe ich Herrn G. an, oder nicht? Ach komm…‘ :-) Ich rufe Herrn G., unseren Kundenberater an, er hat Zeit. Ich stelle mich vor, er stellt sich vor, ich berichte von meinem Gespräch mit dem Architekten, er ist auf dem Laufenden. Tja, das mit der Baureife. Erfahrungsgemäß verschieben sich die Arbeiten bei der Erschliessung immer etwas, deswegen wird es wahrscheinlich schwierig mit einem Stelltermin in diesem Jahr, es könnte Ende Januar, Anfang Februar werden. Insgeheim war mir das schon klar, leider, auch wenn auf dem Werkvertrag „letztes Quartal 2014“ steht. Aber ich soll einfach immer mit unserem Kundenberater in Verbindung bleiben, und ihm Bescheid geben, sobald wieder etwas passiert, Bordsteine gestellt werden, und so weiter. Guter Plan. Denn wenn alles glatt läuft, das heisst

  • das Architektengespräch frühstmöglich stattfinden kann
  • bei den Vorabzügen dann nicht zu große Änderungen gemacht werden müssen, und kleine Änderungen vielleicht per E-Mail abgehandelt werden können
  • wenn die Bemusterung dann auch gut vonstatten geht
  • die Erschlißung im anvisierten Zeitfenster bleibt
  • und auch die Arbeiten des Tiefbauers nicht zu viel Verzögerung bekommen, die das Erstellen der Bodenplatte widerum bremsen könnten,

dann könnte man versuchen einen Stelltermin noch in 2014 hinzukriegen. Das wäre gut, weil Ende des Jahres für mich auch ein guter Zeitpunkt ist im Urlaub zu machen, wenn möglich sogar drei Wochen am Stück…

Auch hier lege ich nach einem guten Gespräch zufrieden auf. Bisher läuft alles super gut!

Hallo, Herr G.!

Januar25

Heute lag Post von Fingerhaus im Briefkasten!

Unser Kundenberater, Herr G., schreibt uns, daß der Vertrag nun von der Rechtsabteilung geprüft wird, und wir dann demnächst noch von ihm hören.

Danke für Ihre Post, Herr G.!

gluecklich_zuhause

Der Notartermin wird verschoben.

Januar15

Unser Bürgermeister schreibt. Der Notartermin wird verschoben; eventuell gibt es eine Möglichkeit wie wir Geld sparen können, was ja immer gut ist! Es geht wohl darum dass wir den Kaufvertrag für das unerschlossene Grundstück machen, und so die Grunderwerbssteuer auf den Erschliessungskosten sparen könnten. Da warten wir doch gerne noch einen Monat, und diesen Monat haben wir dann auch wieder hintenraus zur Verfügung, sollte es irgendwann an die Bereitstellungszinsen gehen.

Der Tag der Tage – Teil 3: Das Küchenhaus

Januar15

So: Bank – ok, Fingerhaus – ok! Nachdem wir bei FH raus sind rufen wir schnell bei unserem Küchenhaus an; eigentlich hätten wir jetzt schon da sein sollen, haben aber noch 50 Minuten Fahrt vor uns. Wir machen mit dem Chef aus dass wir trotzdem noch vorbei kommen, wir haben dann zwar nur 45 Minuten Zeit, aber es liegt eh‘ auf dem Weg.

Wir besprechen also das Angebot, schauen was alles drin ist. Und planen wieder; der Hauptblock an der linken Wand passt, ich bringe aber noch ins Spiel dass ich eine Lösung für die Küchenhandtücher haben möchte. Wo liegen sie denn heute? Entweder über der Spüle, oder am Griff vom Ofen, was ich in einer neuen Küche nicht mehr haben möchte. Also planen wir ein zwei Schränke etwas schmaler, und bauen dafür einen 30er Schrank mit Handtuchhalter in die Planung ein.

Dann geht’s noch um die Farbe, bzw Fronten und Arbeitsplatte. Hier haben wir noch ein bisschen Arbeit vor uns. Wie soll der Boden werden? Fliesen? Fliesen in Holzoptik? Oder doch Eichenparkett? Und wie soll die Arbeitsplatte sein? Keramik sprengt eigentlich unser Budget. Und dann zwei verschiedene Fronten, hell für den Hauptblock an der Wand, und dunkel für die anderen Schränke? Das kriegen wir so heute nicht mehr hin. Der Chef hat seinen Aussentermin absagen können, und so haben wir doch noch mehr Zeit um das alles zu besprechen. Materialien und Farben bleiben für heute offen, wir bekommen in ein paar Wochen nochmal ein neues Angebot.

Bisher ist der Service im Küchenhaus echt top, und es macht Spass mit denen eine Küche zu planen!

Der Tag der Tage – Teil 2: Fingerhaus

Januar15

Und nach dem Banktermin fahren wir zu Fingerhaus. Hier gehen wir nochmal das Angebot durch, ändern noch ein, zwei Kleinigkeiten, und sämtliche Unterlagen erstellen wir nochmal neu, Werkvertrag, Angebot, Erdwärme, Grundrisse. Unsere Verkäuferin nimmt sich Zeit, bis alles passt, und wir haben ein gutes Gefühl als wir unsere Unterschrift erbringen.

Nun bauen wir ein Haus!

Der Tag der Tage – Teil 1: Die Bank

Januar15

Heute haben wir also unseren offiziellen Banktermin mit unserem Finanzmakler. Wir besprechen nochmal die Vorgehensweise, dazu habe ich schon mal eine grobe Aufstellung der Zahlungsziele für sowohl den Grundstückskauf, als auch für den Fingerhaus Ablauf mitgebracht. Wir gehen auch nochmal unseren Kostenplan für den Hausbau durch, und bekommen von der Bank eine mündliche Zusage für eine Finanzierung die monatlich gut zu stemmen ist, und auch langfristig funktioniert. Soweit, so gut!

Der Entwurf des Notarvertrags trudelt ein!

Januar7

Heute kommt ein Schreiben eines Notars aus der Stadt, der uns den Termin für die Unterschrift des Grundstück-Kaufvertrags nennt. Da ein ganzes Neubaugebiet verkauft wird, macht die Gemeinde auch Sammeltermine, bei denen mehrere Parteien gleichzeitig ihren Vertrag unterschreiben. Deswegen können die Termine auch Samstags gemacht werden, und wir brauchen uns kein Frei zu nehmen.

Ein Vertragsentwurf liegt auch bei, wir müssen noch unsere Steuernummer zum Notar schicken. Und in weniger als drei Wochen ist es dann soweit!

Jetzt wird’s spannend…