Der zweite Stelltag – 26. Februar 2015

September24

Stelltag – naja, das Haus steht ja im Grunde schon. Heute sind wir nicht so früh am Haus, halb neun, aber FingerHaus ist schon da. Heute wird das Dach gedeckt, die Ziegel liegen ja schon in einzelnen Haufen darauf. Das Gerüst gibt mir auch die Gelegenheit ein paar Fotos von den Nachbarhäusern und Baustellen zu machen. Wir sehen das erste Mal unseren Dachüberstand aus der Nähe, und sind beide mit dem Kompromiss zwischen „gar keiner“ bis „normal“ zufrieden.

Der Antennenmast, tja. Da wird dann schlussendlich und bis heute keine Sat-Schüssel draufkommen. Wir haben schnelles Internet von der Telekom, zusammen mit Entertain, und sind damit vollends zufrieden. Bisher hatten wir noch keinen Ausfall, auch vorher in der Mietwohnung nicht.

Ein anderer Grund dafür war auch dass ich zu lange gewartet habe; eigentlich wollte ich sie ja selber installieren, nur hat der Gerüstbauer irgendwann das obere Geschoss tiefer gesetzt, damit die Verputzer arbeiten können, und das war mir dann doch zu heikel. Vorher ging das Gerüst oben bis an die Hauswand, für die Verputzer wurde aber eine Reihe herausgenommen; wäre ich runtergerutscht, dann hätte ich bis zum 1. OG fallen können.

Deswegen ein Tip: wer’s selber machen will, der sollte das so schnell wie möglich machen.

Am zweiten Tag gings dann auch weiter damit die Dämmung der einzelnen Wände auszuschäumen, und die Elektriker kamen auch gut voran. Im Innenausbau wurde die Dampfschutzfolie (?) angebracht, und die ersten Latten eingezogen für die Gipskartonplatten.

Category: Allgemein

Ein Jahr später

März31

Au wei… Ein Jahr ist es her, seitdem ich den letzten Post geschrieben habe. Und natürlich ist seit dem sehr viel passiert.

Heute Abend werden Bilder sortiert, oder vielmehr für den Blog ausgesucht. Denn sortiert sind sie schon: wenn ich meine Speicherkarte leere, dann werden die Bilder gleich in Ordner verteilt, die ich nach einem bestimmten System benenne. Beispiel: die Bilder vom 2. Stelltag landen im Ordner „2015-02-28 Zweiter Stelltag“. Die Bilder vom Treppenbau landen im Ordner „2015-05-23“ und so weiter. Dadurch ist es um einiges leichter, die Bilder auszusuchen.

Demnach geht es in der nächsten Zeit wieder etwas weiter hier im Blog, obwohl nun auch schon wieder die Zeit kommt bei der wir mit den Aussenanlagen weitermachen wollen.

Es gibt immer was zu tun…

Category: Allgemein

On popular demand

März23

„On popular demand“, und weil ich schon lange nichts mehr geschrieben habe, hier ein paar Fotos.

Ein ausführlicher Bericht folgt heute abend (womit ich mir einen gewissen Druck auferlege, aber das brauch ich manchmal).

 

Category: Allgemein

44 kWh für 2 Stelltage

März1

Liebe Leser,

da sind wir! Und wie oft liest man die Worte: zwei aufregende und anstrengende Tage sind vorbei! Aber da ist auch wirklich etwas dran; aufregend, wie schnell so ein Haus gestellt wird, und anstrengend, weil wir den ganzen Tag auf den Beinen waren. Der Reihe nach!

Am Mittwoch ging um 5.40 mein Radiowecker an, schnell in die Klamotten, die letzten Sachen zusammengesucht, und ab zum Grundstück. Schnell noch das Stativ mit dem Handy als Zeitrafferkamera aufgestellt, den Heizlüfter im Auto auf dem Rücksitz festgemacht, und alles mit Strom versorgt. Und dann ging es auch schon los. Der Kran und der erste Laster mit den ersten Hausteilen waren schon am Vorabend vor Ort, mit dem Kranfahrer hatten wir schon ein paar nette Worte ausgetauscht. Ich wunderte mich, dass es nicht wie bei dem Stelltermin von JayJay nicht eine der grossen lokalen Firmen war; der Kranfahrer erklärte mir aber, dass die Firma Krösche im Allgemeinen die FingerHaus-Häuser stellt, und nur andere Firmen beauftragen wenn sie es selbst nicht schaffen.

Der Kranfahrer und der LKW Fahrer wurden direkt mal mit Kaffee versorgt, der Stelltrupp fing erstmal an zu arbeiten.

Die Fotos des Stelltages sprechen im Grunde für sich, und wer schon mal den einen oder anderen Baublog gelesen hat kennt das. Erst die Bodenplatte reinigen, die Abdichtungsbahn gegen Bodenfeuchtigkeit verlegen, Beton anmischen, auf der ersten Seite der Bodenplatte verteilen, und schon kam die erste Wand angeschwebt, wurde grob ausgerichtet, und mit einer Stütze festgeschraubt. All das ging rasend schnell; um 7:56 Uhr wurde die erste Wand gestellt, um 11:41 Uhr war das Erdgeschoss mit den Decken geschlossen, und das letzte Teil des Daches wurde um punkt 17:00 Uhr gesetzt.

Das war schon ein tolles Gefühl, als wir das erste Mal in unser Haus reindurften, und feststellen konnten dass die Räume doch grösser als zuerst befürchtet sind. Alles passt irgendwie. Zwischendurch habe ich mich immer mal wieder ins Auto verzogen um mich aufzuwärmen. Das kann ich nur jedem empfehlen; ich hatte mir bei E-Bay einen 2000 Watt Heizlüfter für 10 Euro besorgt, den ich auch eine Holzplatte geschnallt habe, und am Baustrom hab laufen lassen. Toll.

Naja. Ein paar Worte zum Stelltrupp, wieder eine Sache die wir nicht wussten; die Monteure gehören nicht zu FingerHaus. Sie reisen durch die Republik, und stellen ausschliesslich FingerHaus Häuser, sind aber eben nicht von FingerHaus angestellt. Mit unserem Stelltrupp haben wir aber super viel Glück, die vier Sachsen machen ihre Arbeit einfach super. Man merkt dass die Vier ein eingespieltes Team sind, jeder hat seine Aufgabe, und die Arbeit auf der Baustelle geht so ruhig von der Hand, dass es Spass macht ihnen zuzuschauen. Tolle Arbeit.

Am Nachmittag kam dann auch der Elektriker an, und schaute sich die Baustelle an. Wir haben uns kurz abgesprochen, und ausgemacht uns am nächsten Tag zu treffen um die Elektroplanung nochmal durchzugehen, und zu schauen, wo wir noch Änderungswünsche haben.

Das Haus stand also, der Kran konnte seine Stützen einfahren, und die Strassensperre wieder aufgehoben werden.

Tag zwei, der Tag des Dacheindeckens, der Dämmung, des Ausrichtens und des Strippenziehens. Wie bereits am ersten Tag besprochen schauten wir uns nochmal den Küchenplan im Detail an, und klärten noch den einen oder anderen Änderungswunsch. Ich sprach den Elektriker auch auf meine Netzwerkkabel an; man liest ja immer wieder dass Elektriker den Bauherrn gegen ein kleines Trinkgeld die Netzwerkkabel mit einziehen. Alleine: unser Elektriker-Team war ein Ein-Mann-Betrieb, der Kollege war krank und musste leider zu Hause bleiben. Demnach war die Zeit auch nicht da die Kabel mitzuziehen. Aber ich bekam ein paar Tips, Ziehdraht und Ziehband, und kann so über das Wochenende die Kabel in aller Ruhe selbst verlegen. Am zweiten Tag war ich öfter unterwegs und weniger am Grundstück, deswegen konnte ich auch nicht alles verfolgen.

Der Mittwoch als Stelltag hat also auch seine Vorteile; die Decken sind noch nicht zu, und du hast alle Zeit dich um die Verkabelung zu kümmern. Heute hab‘ ich damit angefangen, morgen bleiben noch zwei bis drei Strecken zu legen, je nachdem wieviel Kabel ich noch übrig hab. Ich hab‘ mir überlegt auch ein Kabel in oder nahe des Heizkreisverteilers zu legen. Wer weiss, wozu ich das Kabel nochmal gebrauchen kann. Auch hab‘ ich den HWR auf der Seite der Hausanschlüsse gespachtelt und werde ihn morgen noch streichen. Am Montag morgen sollen nämlich die Hausanschlüsse gemacht werden. Bilder vom Wochenende gibt es dann demnächst, hier schon mal die Bilder des Stelltags.

Eine schöne Überraschung gab es heute: unsere Verkaufsberaterin (heisst das so?) Frau von Kannen hat uns besucht, und wir waren stolz, unser Häusschen vorzeigen zu dürfen. Vielen Dank für den spontanen Besuch!

Kurzum: wir sind happy wie Sau! :-)

P.S. : Während der 2 Stelltage und des dritten Tages wurden übrigens 44 kWh Strom verbraucht. Dies nur zur Info, und für den Titel des Posts. :-)

Category: Allgemein

Heute, jetzt!

Februar25

Jetzt ist es soweit, die ersten Wände stehen.

Gestern abend habe ich noch schnell die Straßensperren aufgebaut, den Rauspund besorgt, ein paar Getränke eingekauft, und bin um halb zwölf todmüde ins Bett gefallen.

Heute morgen hiess es dann schon um zwanzig vor sechs aufstehen, um zur Baustelle zu fahren. Dort angekommen habe ich erstmal meine Kamera für die Zeitrafferaufnahmen aufgebaut, und mir einen Heizlüfter ins Auto gestellt. Mittlerweile sind zweieinhalb Stunden vergangen und ich habe schon kalte Füße, das kommt mir der Heizlüfter total gelegen.

Aktueller Stand ist daß vier Außenwände stehen. wie angekündigt habe ich auch einen Tumblr-Blog erstellt, die Adresse dazu lautet http://unserwegzumeigenheim.tumblr.com. Dort stelle ich den ganzen Tag über Bilder ein.

 

Category: Allgemein

Noch 12 Tage

Februar13

Und wieder gibt es ein paar Dinge zu berichten. Zum Beispiel dass eine Frankfurter Schaufel für Erwachsene etwa 7 € kostet, und eine Frankfurter Schaufel für Kinder etwa 16 €. Kleiner, weniger Material, aber kostet mehr. Komisch. :-)

Nein, im Ernst; wir haben unseren Stelltermin! Am Mittwoch dem 25. Februar kommt unser Haus. Die Strassensperrung, pardon, die verkehrsrechtliche Anordnung gem. § 44/45 Stvo ist uns auch zugegangen, kostet 50 €. Schilder mieten kostet ungefähr 60 €, da hätte ich mit mehr gerechnet.

Heute haben wir auch von unserem Küchenbauer, Küchen Kirch in Waldrach, eine neue Ansicht unserer Küche zugeschickt bekommen. Und sie gefällt uns richtig gut!

Das Einzige, was auf dem Bild nicht stimmt ist der Fussboden; wir werden eine grau Fliese in Betonoptik einbauen (ABK Docks in 30 x 60), und im Wohnzimmer Vinyl von Parador, in Eichendielen-Optik.  Und auch die Fliese hat uns Küchen Kirch ans Herz gelegt; wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl.

So! Morgen fahre ich dann mal zum Grundstück, und baue eine provisorische Eingangstreppe.

Category: Allgemein

Noch knapp 2 Wochen

Februar9

Geneigte Leser innerhalb und außerhalb der Bauherrenschaft aus dem Baugebiet,

dann wollen wir mal! Noch knapp 2 Wochen, dann kommt unser Haus. Und wir merken schon wie die Tage immer weniger werden. Aber der Reihe nach.

Montags, also vor zwei Wochen, wurde unser Baustrom angeschlossen. Wobei ich mir da auch so ein paar Gedanken gemacht habe. Aber dazu später mehr.

IMG_7205
Erst möchte ich vom Gespräch mit dem Bauleiter erzählen! Freitags erreichte mich der Anruf von unserem Bauleiter, Herrn S., der mit mir einen Termin für den darauffolgenden Dienstag ausmachte. Zur Vorbereitung auf diesen Termin schickte er uns noch ein paar Protokolle, bei denen es um den Stromanschluss und die Verkehrssituation im Baugebiet ging.

Dienstags haben wir uns um 10 Uhr am Grundstück getroffen, da hatte Herr S. schon die Bodenplatte vermessen, um die Höhenunterschiede zu protokollieren. Dabei geht es um die Höhenunterschiede auf der Bodenplatte, die natürlich nie 100% eben sein kann. Die Abweichungen waren aber durchaus im normalen Bereich, und mit seinen Ergebnissen werden die Keile und Plättchen berechnet, die notwendig sind damit die Wände nachher auch gerade sind und richtig zusammenpassen.

Das war also schon erledigt, und wir konnten zügig zum eigentlichen Protokoll übergehen. Das Baustellenprotokoll ist im eigentlichen ein Mängelbeseitigungsprotokoll, denn als allererstes wird festgelegt bis wann eventuell festgestellte Mängel beseitigt sein müssen, damit sich die Hausstellung nicht verzögert. Das Haus kommt in KW 9, demnach müssen die Mängel bis Ende KW 8 beseitigt sein. Folgende Punkte wurden also geprüft und besprochen:

1. Freie Zufahrt für LKW (40 Tonnen) möglich? Check.

2. Zufahrt zur Baustelle für LKW und Kran ausreichend befestigt? Check, wir haben eine Baustrasse.

3. Straßensperrung erforderlich? Ja, leider… Auf einer länge von 45 Metern muss die Strasse gesperrt werden, da die Breite der Strasse mitsamt Bürgersteigen nicht reicht um einen  7 Meter breiten Kran aufzustellen. Demnach brauchen wir eine Vollsperrung, während 2 Tagen. Am darauffolgenden Tag hab‘ ich also bei der Verbandsgemeinde angerufen, um diese zu beantragen. Der verantwortliche Sachbearbeiter will sich das auf der Karte mal im Detail ansehen, und uns dann einen Schreiben zukommen lassen. Unser Baugebiet liegt zwar in einer Sackgasse, aber gottseidank gibt es eine zweite Zufahrt auf der gegenüberliegenden Seite des Gebiets. Nur müssen wir den Verkehr durch das ganze Dorf umleiten, da bin ich mal gespannt was der Spaß uns kosten wird.

4. Vorzeitige Lieferung von Hauselementen möglich? Nee, kein Platz…

5. Wird ein Rangierfahrzeug zur Hausmontage benötigt? Ehm… Nein.

6. Lagerplatz für Dachsteine festgelegt und in der Anfahrtskizze eingezeichnet? Ja, das Material kommt auf unseren Wohnwagenstellplatz. Wird der Lagerplatz durch den Bauherren markiert? Ja, das macht der Bauherr. :-) In der Woche vor dem Stelltermin sollen wir ein Schild auf dem Stellplatz aufstellen, welches den Lagerplatz nochmal markiert.

7. Krangröße für die Hausmontage: 30 Tonnen, Kranstellplatz in Anfahrtsskizze eingezeichnet (ja), Besichtigung des Kranplatzes durch Kranverleih notwendig? Nein.

8. Freischaltung einer Freileitung erforderlich? Nein.

9. Baustromverteiler vorhanden? Ja. Siehe oben. :-)

10. Kellergeschoss oder Bodenplatte angefüllt? Ja.

11. Schutzgerüst unbedingt erforderlich? Nein.

12. Bei Bodenplatte: Feuchtigkeitssperre ist FingerHaus-Leistung? Ja.

13. Bei Kellergeschoss… haben wir nicht.

14. Energieversorgung: Installationen müssen bis Anfang KW 1o vorhanden sein. Unser To-Do, siehe unten.

15. Kellertreppe durch FingerHaus? Nein. :-)

16. Schornstein: Leider nicht.

17. Garagenlieferung durch FingerHaus? Nein

18. Garagendach von FingerHaus? Nein.

19. Zisterne von FingerHaus? Nein.

20. Grundleitung für Regenfallrohre gelegt? Nein, noch nicht. Zwar unterirdisch und bis in die Nähe der Regenfallrohre, aber nicht genau. Wird also erstmal installiert, und mit einem Plastikschlauch versehen, damit das Regenwasser abgeleitet werden kann. Wenn der Erdbauer dann nochmal kommt, dann kann er das machen.

21. Bauherr wurde hingewiesen die Abwasserleitungen an den Kanal anzuschliessen? Ja, ist erledigt.

22. Bauherr stellt ca 60l Wasser für Untermörtelung der Wände bereit? Ja, mit einem Standrohr.

23. Kellergeschossdecke bzw. Bodenplatte sind vor Richtbeginn von Schnee/Eis durch den Bauherrn zu befreien? Wenn das so weiter geht, dann ja…

24. Der Bauherr wurde auf die als Bauherrenleistung zu errichtende Absturzsicherung hingewiesen (lt. Unfallverhütungsvorschriften erforderlich), damit keine Personen zu schaden kommen? Joah. Aber da muss ich nochmal mit dem Bauleiter sprechen, merke ich gerade… Was war das nochmal? Hmm…

25. Dem Bauherrn wurde das Infoblatt „Beispiel für Voraussetzung für Erdwärmebohrung“ übergeben, wenn noch keine Bohrung vorhanden ist? Leider geht Erdwärme bei uns nicht…

26. Empfehlungen durch FingerHaus: Hier geht es um Bodenplattenaussendämmung (sind nicht betroffen), um einen Sauberkeitsstreifen aus Kies um das Haus (haben wir), die Schornsteinabnahme (haben wir nicht) und darum dass wir die Nachbarn über den frühmrogendlichen Richtbeginn informieren sollen. Im Winter ist das um 6.30 Uhr, im Sommer um 6 Uhr.

27. Sonstiges? Nein. :-)

Dann gab es noch eine Unterschrift, und das Baustellenprotokoll war abgeschlossen.

Zusätzlich gab es noch eine Information zu den Versorgungsanschlüssen, 3 Szenarien sind möglich:

– die Versorgungsleitungen sind bereits im Haus? Perfekt.

– die Versorgungsleitungen wurden noch nicht verlegt, eine provisorische Einspeisung ist möglich? Das ist unser Fall; auf Wunsch hin und aus Kulanz wird die Heizungsanlage provisorisch angeschlossen. Da die Versorger aber den Strom und Wasser kurz nach Hausstellung anschliessen werden, ist das kein Problem.

– die Versorgungsleitungen wurden noch nicht verlegt, die Voraussetzungen für eine provisorische Einspeisung sind nicht gegeben? In dem Fall würde das Haus erst nur gerichtet. Und erst wenn die Versorgungsleitungen im Haus liegen geht es weiter.

Tja, und dann kam noch das Blatt mit der Strassensperrung, da muss einiges beachtet werden. Aber da gehe ich jetzt mal nicht ins Detail, gerne auf Nachfrage.

Und das war das Bauleitergespräch. Halbe Stunde hat es gedauert, dann war es erledigt.

Mittlerweile ist also die Straßensperrung beantragt („Ich kuck mal auf der Karte und schick‘ Ihnen das zu), die Strominstallation für den Montag nach der Stellwoche bestellt und bestätigt bekommen, die Firma die den Anschluss macht gräbt dann auch gleich Telekom und Wasser aus, damit diese am gleichen Tag installiert werden können. Hätte ich vorher gewusst wie das mit dem Baustrom ablaufen würde, dann hätte ich mich mit unseren Nachbarn abgesprochen um denen Baustrom abzukaufen. Im Endeffekt benötigen wir den Baustrom wenn es hoch kommt eine Woche, dann wird schon auf den Hausstrom umgeschaltet. Und dafür halt dann den teuren Anschluss. Aber gut, so ist es halt.

Ach ja, beim Küchenbauer waren wir auch noch, und haben uns nochmal bei den Fronten unentschieden; wir wollen sie dann doch in Lack haben.

Was noch zu tun bleibt: wie schon geschrieben muss ich die Lagerstelle als solche markieren, einzelne Schotterhaufen will ich noch abtragen und verteilen, eine provisorische Treppe aus Paletten bauen (mal sehen, wo ich die herkriege), unsere Filterkaffeemaschine wieder ausmotten, und noch ein wenig mit der Zeitraffer-App experimentieren, die ich mir auf mein Handy geladen habe.

Heute haben wir unsere Fliesen bestellt, Ende der Woche bestellen wir das Vinyl. Und die ganzen Netzwerk-Komponenten.

Hier noch ein paar Bilder von einem Spaziergang, Mitte letzten Monats.

Category: Allgemein

Die Bodenplatte ist fertig

Januar19

Wieder ein Meinlenstein abgehakt, die Bodenplatte ist gegossen!
Aber der Reihe nach, wie gewohnt. :-D

Sonntag

Das Wetter ist recht gut, und ich fahre am frühen Nachmittag nochmal zur Baustelle um die Folie wieder aufzudecken; so kann nochmal Luft und Sonne dran. Am späten Nachmittag decke ich den Schotter wieder schön zu.

Montag

Ich telefoniere mit unserem Tiefbauer; leider hatte unsere Abdeck-Aktion nicht den gewünschten Effekt, so dass er wieder 20 Zentimeter abkratzen muss, und im Steinbruch den Schotter gegen neues Material eintauscht. Schnell wieder verbauen und verdichten, denn für 16 Uhr stehen die neuen Lastplattenversuche an. Gottseidank klappt alles, die Werte sind in Ordnung.


Auch telefoniere ich mit FingerHaus; leider ist es schon zu spät noch irgendwelche Änderungen am Haus zu machen. Dachte ich mir schon.

Dienstag

Der Tiefbauer bringt den Split auf. Gerade rechtzeitig, bevor der Vermesser kommt, und die Feinabsteckung vornimmt. Alles Zeichen stehen auf „Go“.

Am Dienstag erreicht mich auch ein Anruf von der Dame, die unsere Ausführungspläne gezeichnet hat. FingerHaus ist an der Elementierung, und es wurde festgestellt, dass wir noch eine Änderung an der Badezimmertür vornehmen müssen. Und sofort macht es Klick, denn wir hatten die gleiche Frage schon auf der Seite der Ankleide. Wir haben oben wie unten Türen in 90 Zentimeter breite, und dadurch passt der statische Türsturz nicht mehr unter die Dachschräge. Dieser statische Innentür-Sturz fängt die Lasten aus der Mittelpfette ab. Nun gibt es die Möglichkeit die Tür nach innen zu verschieben, oder nach außen öffnen zu lassen. Beides nicht toll; nach außen öffnen wollen wir nicht, und wenn wir verschieben verlieren wir Platz an der Wand. Mein Vorschlag ist nun die Tür nur wenig zu verschieben, und dafür auf eine 77er Tür zu gehen. Frau M. schickt uns die drei Varianten per E-Mail zu, und ich verspreche mit am darauffolgenden Tag mit unserer Entscheidung zu melden.

badtuervarianten

Mittwoch

Der Tag, an dem MB-Keller anrückt. Gegen acht Uhr bin ich an der Baustelle, und sorge für den Baustrom. Leider haben wir den Anschluss dann doch etwas spät bestellt, so dass kein eigener Baustrom zur Verfügung steht. Unsere zukünftigen Nachbarn Dani und Tom bzw Danis Vater ist so nett und lässt uns Strom aus deren Haus abzapfen, und ich muss lediglich eine Verlängerung zu unserem Grundstück legen. Dann schaue ich dem Treiben zu. Das erste was ich anfinde ist der Armierungsstahl, der schon am Vorabend geliefert wurde. Als nächstes kommt ein LKW und bringt einen Minibagger und eine Rüttelplatte. Und dann kommen auch die Arbeiter von MB-Effizienzkeller. Wir begrüßen uns, und praktischerweise kommt auch gleich unser Tiefbauer vorbei, und so kann er die Kellerbauer auch einweisen. Wie tief und bis wohin die Rohre liegen, was wo liegt, eine kurze Einweisung eben. Dann muss ich aber auch schon wieder zur Arbeit.

Auf dem Weg dorthin rufe ich kurz bei Frau M. an, und bestätige ihr auch per E-Mail dass wir die 77er-Türenvariante bevorzugen. Die neuen Ausführungspläne werden uns am nächsten Tag per E-Mail zugeschickt. Problem pragmatisch gelöst, perfekt über die Bühne gegangen, toll.

Am Abend schaue ich wieder am Grundstück vorbei, hier ein paar Bilder vom Stand am ersten Tag.

Donnerstag

Am Donnerstag mache ich mich früh auf den Weg zur Arbeit (Gleitzeit sei dank), damit ich eine längere Mittagspause machen kann. Um ein Uhr ist der Beton bestellt, sagte mir unser Sachbearbeiter bei MB-Keller. Und wirklich, als ich kurz vor eins am Grundstück ankomme stehen Betonmischer und Betonpumpe schon parat, der Arm der Pumpe wird gerade in Stellung gebracht. Noch schnell die Gummistiefel an, und schon fließt der erste Beton. Am zweiten Tag ist wohl noch ein Kollege zu Hilfe gekommen; zu dritt gehen sie an die Arbeit. Der Erste führt den Schlauch in Bahnen über die eingeschalte Fläche, der zweite hat verteilt ihn gleichmäßig und kontrolliert gleichzeitig die Höhe, und der Dritte geht mit einem Innenrüttler in den Beton um ihn zu verdichten, und um eingeschlossene Luft entweichen zu lassen. Noch ein paar Fotos, und ich muss wieder zur Arbeit.

Am Nachmittag rufe ich nochmal bei MB-Keller an, um nach einer „Pflegeanleitung“ zu fragen. Wir müssen nichts besonderes tun, das Wetter spielt mit, und morgen können wir die Betonplatte schon begehen. MB Keller kommt dann halt nur nochmal um die Platte auszuschalen.

Auch schreibe ich kurz mit unserem FingerHaus Sachbearbeiter, und er teilt mir folgende Details mit:

  • Montagetermin ist immer noch KW9
  • Montagetage sind nicht immer montags. Wusste ich nicht, ist aber auch nicht unwichtig zu wissen, ich möchte mir gerne für die Stellwoche Urlaub nehmen
  • Die Estrichhöhen können angepasst werden, was auch wichtig ist wegen den verschiedenen Höhen unserer Bodenbeläge. Super!
  • Telekom müssen wir beantragen. Scheinbar wird das Kabel für die Telekom auch vom Stromversorger direkt mitgezogen.

Freitag

Ich habe heute Morgen frei, und fahre mit unserer Tochter zur Baustelle um zu sehen, ob wir wirklich schon auf dem Beton laufen können. Zu unserem Erstaunen sind die Jungs von MB-Keller immer noch da, und sind schon am Ausschalen. So schnell geht das! Wir dachten, sie seien schon weg, und so können wir doch noch ein bescheidenes Trinkgeld geben. Ich hab‘ mir das mal überlegt; die Jungs haben vielleicht den undankbarsten Job, zumindest bei unserem Bauprojekt. Der Architekt wird fürstlich bewirtet, die Innenausbauer auch, sind im Trocknen, nur die Kellerbauer müssen in Regen und Kälte schuften. Wir bedanken uns, und ich freue mich, dass unsere Tochter ihre Scheu für einen Moment über Bord wirft, und das Geld selbst zu den Männern bringt. Die Bodenplatte ist fertig!

Samstag

Ich muss arbeiten.

Sonntag

Wir fahren nochmal zur Baustelle, um ein bisschen aufzuräumen, Bauholz auf einen Haufen zu legen, die Folie zusammenzufalten, und das Baustellenschild nochmal zu versetzen. Hier ein paar Bilder.

Was jetzt kommt

Wir haben uns mal eine To-Do Liste, damit nix hinten runter fällt:

  • Netzwerk – da muss ich mich noch ein wenig schlau(er) machen, und dann das Material bestellen
  • Carport – diese Woche werde ich noch ein bis zwei Zimmereien anschreiben
  • Türen – die müssen wir auch noch aussuchen und bestellen
  • Bodenbeläge – jetzt wissen wir, dass das mit den Estrichhöhen geht, und können uns um die Bestellung kümmern
  • Küche – Termin ist gemacht. Also bestellt ist sie ja schon, vielleicht haben wir aber noch den einen oder anderen Änderungswunsch.
  • Rauspund – wir haben nun die ungefähre Fläche des Spitzbodens, also können wir den Rauspund auch organisieren
  • Mülleimer – joah, das können wir noch später sehen

Nun herrscht also erstmal Ruhe vor dem Sturm. Aber ich werde versuchen doch auch den einen oder anderen Post zu schreiben.

Montag wird der Baustrom angeschlossen.

Category: Allgemein

Der Grundstein ist gelegt!

Januar10

In dieser Woche ist einiges passiert, und nächste Woche soll die Bodenplatte. Wenn denn am Montag noch alles klappt. Aber der Reihe nach.

Am Dienstag habe ich kurz bei FingerHaus angerufen wegen den Änderungen, die wir noch gerne gemacht hätten. Nur war zu diesem Zeitpunkt nichts zu machen; die Dame aus der Bemusterung ist noch bis Montag im Urlaub, und auch andere Personen, die sich wohl darum kümmern müssen. Nun liegt unsere Anfrage dann doch noch eine Woche, und ich hoffe wir kriegen Montag Neuigkeiten.
Diese Woche ging es dann nochmal zur Sache; am Dienstag hatten wir ein Baustellengespräch mit der Baufirma die eine Stützmauer setzt, und dem Tiefbauer. Gemeinsam haben wir die genaue Position und Abmessungen der Mauer festgelegt. Wir werden ca. 120 cm zwischen Haus und Mauer haben, was an der Stelle reicht, und an der Grundstücksgrenze halten wir etwa 65 cm Abstand, um eventuell noch eine Treppe dorthin zu bauen. Bis Dienstag hatten wir noch Minusgrade, ab dann ging’s mit den Temperaturen bergauf, so dass die Mauer am Donnerstag gestellt werden, und am Freitag mit Beton verfüllt werden konnte.

Glücklicherweise war ich am Donnerstag während meiner Mittagspause genau zum richtigen Moment am Grundstück, und konnte so die „Grundsteinlegung“ miterleben.

Diese Mittagspause habe ich dann auch genutzt um bei der Verbandsgemeinde ein Standrohr zu besorgen. Die VG macht keine Bauwasseranschlüsse mehr, sondern das wird alles über Standrohre für die Straßenhydranten gemacht. Der Bauherr kann sich ohne Kaution ein solches Rohr ausleihen, und bezahlt nach verbrauchtem Kubikmeter. Die Miete des Standrohrs kommt auch noch dazu, 1-5 Tage kosten 20 €, jeder weitere Tag 1 €. Gute Lösung, wie wir finden!

Standrohr

Zur gleichen Zeit war auch der Zoll im Baugebiet, wenn auch nicht auf unserer Baustelle…

IMG_6552

Der Erdbauer ist auch gut voran gekommen, und konnte am Freitag die Schotterschicht fertigstellen. So weit, so gut, und dennoch.

Am Freitag wurden auch die Lastplatten-Druckversuche gemacht, und die Ergebnisse waren alles andere als gut. Der eingebaute Schotter war dann wohl doch noch zu feucht sagte uns unser Erdbauer. Der Steinbruch hat ihm gelagertes Material gegeben, da erst am Montag wieder mit dem Brechen angefangen wird. Und wenn das Material im Freien gelegen hat, dann ist es klar dass es durch Regen und Schnee feucht wird. Der Erdbauer hat vorgeschlagen, das Grundstück oder zumindest die Schotterschicht mit einer Folie abzudecken, damit sie am Wochenende noch trocknen kann, um am Montag dann bessere Ergebnisse zu haben. Denn verdichtet ist alles so wie es sein soll… So bin ich denn am Freitag nachmittag etwas früher von der Arbeit losgefahren, und habe mir bei unserer Raiffeisen-Filiale eine Rolle Silofolie besorgt. 208 € für eine 35 mal 10 Meter Folie, puh. Eine vorherige Eil-Rundmail an alle Bauherren des Baugebiets hat leider keinen Erfolg gebracht; ich hatte mir erhofft, dass jemand noch Folie über hätte, und so mussten wir in den sauren Apfel beißen. Mit der Folie bin ich dann schleunigst zum Grundstück gefahren, unser Erdbauer hat unterdes ein paar Holzdielen und Steinblöcke auf seinen Transporter gepackt, und gemeinsam haben wir das Grundstück am Freitag abend um halb sechs noch abgedeckt. Nun hoffen wir, dass das was nützt. Am Montag hat der Erdbauer nochmal Lokaltermin mit einem Verantwortlichen aus dem Steinbruch, um dann das Grundstück nochmal zu begutachten. Sollten Zweifel bestehen, dann werden nochmal 20 Zentimeter abgekratzt und durch neues Material ausgetauscht. Montag um vier werden dann nochmal Lastplattenversuche gemacht. So oder so sollte es dann aber klappen. Dienstag kommt der Vermesser für die Feinabsteckung, Mittwoch soll MB-Keller anrücken. MB-Keller sind übrigens genauso reaktiv wie FingerHaus selbst; die ganze Woche war ich mit dem Sachbearbeiter von MB-Keller in Verbindung, habe ihm per E-Mail Foto-Updates geschickt, und wir haben fast jeden Tag gesprochen. Super. So hoffen wir also, dass alles klappt. Aber toll ist es schon auf der Schotterschicht zu stehen, und sich schon eine erste Vorstellung des Hauses zu machen…

Dieses war das erste Leid, und das zweite folgt sogleich

Die Mauer steht. Und schön sieht sie aus, zumindest im Dunkeln. Der Stellplatz für den Wohnwagen ist auch schon geschottert, dieser Bereich ist soweit eigentlich schon als Provisorium fertig. Etwas enttäuscht war ich allerdings als ich heute die Mauer gesehen habe. Das Prinzip der Mauer oder auch ähnliche Mauern habe ich schon einige Male gesehen, und finde es sehr ansprechend. Die Steine werden gesetzt, mit Beton verfüllt, und gut ist. Verputzen muss man nicht. Nur haben recht viele Steine einige Macken, ausgebrochene Ecken, so dass das Hochwertige eigentlich schon wieder Minderwertig aussieht. Ich muss nun noch herausfinden ob ich zu pingelig bin, und werde dafür noch einen separaten Post im FingerHaus-Forum erstellen, um die Meinung der anderen Forumsusern zu hören. Mich stört es schon. Allerdings frage ich mich manchmal ob ich bei solchen Dingen nicht an einer sehr schwachen Form von OCD (Zwangsstörung) leide. ;-) Ich möchte sowas eigentlich immer perfekt haben, denn wir zahlen halt auch Geld dafür…

Hier mal ein paar Bilder, mit den Macken, und den Stellen an denen Macken zu sehen sind.

Mal sehen. Soweit für diese Woche, nächste Woche wird nochmal spannender…

Noch ein paar weitere Bilder vom Grundstück und den Arbeiten.

Category: Allgemein